wo man ganz dieselbe Empfindung hatte, wie in einemmit gährendem Moste angefülltcn Keller; nur wenigeAugenblicke vermag man diesen Einflüssen zu widerstehen»Daß diese Gasentwickelung zu verschiedenen Zeiten in ver-schiedenem Grade statt finde, (wie dieß auch in der P yr-monter Dunsthöhle, wovon weiter unten die Rede,der Fall ist) scheint keinem Zweifel unterworfen zu seyttwenigstens konnte Nöggerath, der sehr oft diese Stelle;zu verschiedencnen Jahreszeiten besucht hat, bisweilenden Boden dieser Grube mit dem Gesichte fast berühren,ohne eine heftige Wirkung des Kvhlensäuregases zu ver-spüren, während Bischof bei seinem Besuche schon ineiner Höhe von 2 Fuß von dem Boden stark ergriffenwurde. Ucbrigens konnte man niemals ein örtlichesAusströmcn des Gases durch Lustbewegung bemerken.Daß die irrcspirable Gasart Kohlcnsäuregas scy, istschon durch den Geruch wahrzunchmen; übcrdieß hat sichBischof in der Grube selbst durch Trübung des Kalk-Wassers hievon überzeugt.
Weit ausgezeichneter ist diese Art der Kohlensäure-Entwickelung in der vulkanischen Eifel. Die frühesteNachricht hierüber, welche uns bekannt geworden, ent-hält das (bnuusirs togogrupliigue ei» Oegurtonrout cksja Lurro paar i8eo. pur D 6 l u MN r oe Droves. Dahierin die Sache ziemlich richtig dargestcllt ist: so wol-len wir zunächst eine Verdeutschung hievon miktheilen.
»Auf dem rechten Ufer des Kyllflusses, Bir-resborn fast gegenüber, befindet sich eine Quelle,Brudeldreis ') genannt (welcher Name in der Si f-
-) Dreis wird in der Eifel jede Mineralquelle geuannt;selbst einige Dörfer. bei welchen Mineralquellen vor»kommen, führen diese Benennung^ Es ist dieses Wort