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4 (1826)
Entstehung
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birgsbildcn der Eifel. Seltener ist aber die Erschei-nung, daß jenes Gas für sich allein in permanenterEntwickelung an gewissen Stellen zu Tage tritt.

Abgesehen von ausländischen Erscheinungen dieserArt, ist eine solche in der Rheingegend, nämlich amLaacher See, schon früher bekannt geworden. Nög-gerath machte schon im Jahr 1810 darauf aufmerk-sam Bischof besuchte unlängst in Begleitung desHerrn Professors Pfaff aus Kiel diese Stelle, in derAbsicht von diesem Gas zu schöpfen und es zu Hauseeiner Untersuchung zu unterwerfen. Das wallförmigeGebirge des Laacher See's besteht bekanntlich zumgrößten Theile aus basaltischen und entschieden vulka-nischen Gcbirgsarten. Nur an der östlichen Seite desSee's kommt auf der einwärts gekehrten Abdachung je-nes Walles eine ganz locale Ablagerung von buntemThon vor. An dieser Stelle, wenige Schritte von demUfer des See's, befindet sich etwa 10 Fuß über demWasserspiegel eine ohngefähr 7 Fuß weite und 3 bis 4Fuß tiefe Grube, welche vielleicht in früherer Zeit aus-gegraben worden seyn mag, um auf jenen bunte» Thonzu schürfen. In dieser Grube findet man stets eine grös-sere oder geringere Zahl von todten Thicren, als Vögelder verschiedensten Art, Eichhörnchen, Haselmäuse, Fle-dermäuse, Frösche, Kröten und allerlei Insekten. Da-her wohl die alte, am Rhein sehr verbreitete Sage:»kein Vogel könne über den LaacherSee flie-gen, ohne zu ersticken.»

Jeder von uns stieg in diese Grube, und senkteden Kops nach uud nach in die unteren Luftschichten,

») A. a. O. S. 227.