Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
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Beobachtungen haben mich sehr bedenklich gemacht, undich bin geneigter, den Gehalt, welcher so oft aus ihrhcrvorquillt, in der Grauwacke selbst oder in ihrer Un-terlage zu suchen. In so weit bin ich also mit meinenmehr oder weniger vulkanisch gesinnten geologische»Freunden und insonderheit mit Herrn ObcrbergrathStifft, der die Gefälligkeit hatte, mich nach einigenmerkwürdigen Punkten bei Wiesbaden zu führen,einverstanden. Ich mochte es auch nicht unbedingt ver-neinen, daß der Ursprung des Gehalts oder der Wär-me vielleicht nicht sowohl in der Grauwacke, als in derweitern Unterlage derselben zu suchen sey. Der Unter-schied in der Ansicht beruht nur darin, daß meinegeologischen Frennde am Rhein annchmcn, diese Unter-lage, welche oft noch die kalten und warmen Quellenhervorbringc, habe ehemals die in isolirtcn Massen auf-liegenden Basalt- und vielleicht Trachitgebirgc im feuri-gem Flusse hervorgedrängt, und stehe mit ihnen in ge-nauer Verbindung, welches ich hingegen für unerwicsenhalte.

Wenn ich einen Zusammenhang der Mineralquellenmit den Basalt - und Trachytgebirgen annehmcn sollte,so wäre ich fast geneigter, umgekehrt anzunchmen, daßdie Quellen früher da gewesen sehen und den Nieder-schlag der Basaltischen und Trachyt-Maffen in ihrer Nach-barschaft durch ihren Gehalt herbeigeführt hätten. Wennich hier und im folgenden diese Meinungen einander eNt-gcgcnstelle, so geschieht das nicht sowohl um die meinigcgeltend, als um darauf aufmerksam zu machen, wie weitbestimmter sich über diese Gegenstände werde reden las-sen, wenn unser Gebirge und die Erscheinungen indenselben durch genauere Beobachtung bekannter wären-