Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
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Thonschicftr- und Trappgcbirgc und sogar rauhcn Sand-stein *2 hin und wieder, als ein- und aufgelagcrt, vcr-muthen dürfen.

Da wo aber Rheinau fwärts das wahre Grund-gebirge aus der jünger» Ucbrrdeckung wieder hrrvvrtritt,bin ich versucht, ein älteres Granwackengcbirge anzu-nehmcn, und ich sehr seine Folge von saudstcinartigcrGrauwacke, Thonschicfer, Kieselfcls nud mehr Feld-spathartigen Thonschicftr für eine Wiederholung derfrüher» ähnlichen Bildungen an. Wir hätten also we-nigstens vier Hauptthonschicftr-Bildungen bei uns zuunterscheiden.

1. Der jüngere Thonschicftr v. Dechen's, dernach seiner und meiner Weift uns auözudrücken, nichtin der Grauwacke, sondern erst im Hangenden dersel-ben vorkämmt. Ich bemerke dabei, daß schon im ran-hen (flätzleren) Sandstein mitnntcr mächtigere Par-thicn Thonschicftr Vorkommen, wie zwischen der Kabc-ler Brücke und Lcnnhof an der Lenne zu beobach-ten ist.

Es ist noch ganz unbestimmt, was daS für ein Sandsteinfty, worin, nach einer Antwort die mir einst der HerrHerausgeber im Hermann gegeben, der Zinobergang beiBen sb erg aufsitzt; schwerlich ist es der Trappsand«stein, welcher im Königs« und AlteneForste oor>kommt, da dies ganze Gebirge schwerlich solchenmetallischen Gehalt haben durfte. Eher wurde sichZinobcr im rauhen flötzleren Sandstein vermukhen lassen,da ja die etwas jünger» Bildungen des alten rothenSandsteingebirgS sihr häufigZinoberführend sind. D. V.

Allen petrographischen Kennzeichen nach ist dieserBenSberger Sandstein wirklich Herrn v. Hödelsrauher flötzlerer Sandstein. D. H.