Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
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ich folgende Erläuterung über meine jetzige Ansicht derLagerung desWestphälisch-R hei »ländischen Grau-wackengebirgs. Ich würde, da diese meine Ansicht nurauf ungenauen, nicht gehörig verglichenen, und zu sehrverschiedenen Zeiten und ohne Zusammenhang gemach-ten Beobachtungen beruht, solche nicht verlege», wennich mich nicht erinnerte, daß selbst die Mathematikerdurch falsche Annahmen zuweilen die Wahrheit finden.Also blos um die Aufmerksamkeit darauf zu leiten, sprecheich es hier aus, daß ich die Stcinart, womit man vonLangenfelde bis Solingen die Kunststraße unter-hält, obwohl solche dort mehr Hauptmasse enthält, fürdasselbe grobe Conglomcrat halte, welches anderwärtsden dichten Fcldspath-Porphyr begleitet, welcher aufunfern Märkischen höchsten Gebirgspnnkten die Grau-wacke durchsetzt oder überlagert. Die ausgezeich-nete Gcbirgsart von meist körnigem Quarze in zeiti-gem Gefüge, welche zuweilen Schwerspath führt, unddie ich früher für Ganggestein hielt, dürfte auch zudiesem Wechsel gehören, da man sic an den Quellen derEnnepe antrifft und bei Halver als Kunstwegbau-nzaterial nutzt, und ich solche auch unter den Rollsteinender Lenne jetzt bemerkt habe, welches wohl eine grö-ßere Verbreitung beweist, als man von einem blos gang-artigen Vorkommen voraussetzcn kann. Es scheint also,daß die ältern Lager, welche auf unfern Märkischenhöchsten Punkten Vorkommen, zwischen Langenfeldund Solingen zur Tiefe des Rheinthalö herabge-sunken sind. Dies mag ein Beweis einer hier ver-kommenden natürlichen Muldung scyn, und man möchteweiter und bis zum Lahnthal wieder unsere Kalkgc-bilde, jüngrre Grauwacke, vielleicht unser jüngeres