Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
Seite
327
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2. Dcr Lüde nschc! d c r und Sayn' schc Thon-

schicfer, welche ich noch zur Zeit sür eine und dieselbeBildung halte. Nro. 1. und wenigstens der Lüben-sch eider Thonschicfer, und wahrscheinlich auch dcrSayn'schc sind jünger als das grobe Canglomcratund dcr Fcldspath-Porphyr bei Schwarzenberg un-weit Plettenberg, bei Hagen im HerzogthumWcstphalen, undbeiWippcrfürt. Acltcr als diesesscheinen mir zu seyn: >

3. dcr Thonschicfer des untern Rheingausbei Kaub,

4. dcr Wiesbadener Thonschicfer. Zwischen 3und 4 tritt das so mächtig cmporstrcbcnde Kieselfclsge-birge des Rheingaus hervor, und wenn ich michnicht irre, so treten in ihm auch schon mitunter mehrFcldspathartige Pager auf. Ich habe auf dcr Reise dieStücke verloren, welche mich darüber belehren sollten.

Den Wiesbadener Thonschicfer, mit Nro.4 hierbezeichnet, sieht Herr Stein ingcr zwar mit Unrecht,aber nicht ohne Veranlassung, für Gneis au, denn esscheint wirklich in einigen Ertremen schon eine undeutlicheKeldspalhartigc Bildung in ihm angedeutct; ich sehe alsodieserwcge» und wegen seiner Lagcruugsstelle diesesGebirge für einen Ucbergang in die Sycuitbildung an,welche wirklich im Spessart bei Aschaffenburghervortritt.

Diese meine Ansicht gäbe der Gebirgsbildung amMittel- und Ober rhein in dcr Hauptsache eine sehrregelrechte Bildung, und der eigentliche Strich desGrundgebirgs würde von Südwest nach Nordost, undder Abfall nach Norden gehen.

In Nicdersachsew ist wahrscheinlich eine Ben-