13
dem Pentlandgcbirgc heruntcrkommcn, über dieOberfläche der Schichten fließen.
In Oberschlcsicn und bis zu den Karpathennimmt das Porphyr-Steinkohlengcbirge, nach dcr Kcfcr-stcirischen Karte von Deutschland, eine Ausdehnungvon 21 geographischen Meilen und einem Flächenraumvon 105 Ouadratmeilcn ein.
Die Tageverbreitung dieser ältesten Flötzsvrmarionist also kcincsweges so unbedeutend wie ste unsere neue-re» Lehrbücher angeben und sie übertrifft an Größe »ochdas im Ganzen jüngere Todtlicgende sammt dem älternFlötzkalke *).
Herr Ae fl eg ein hat ln der vor erwähnten geognosti,schcn Gencralkarte von Deutschland, auch ln selncr Karte^ vom Königreiche W ii r t e in b e r g, fast ringS um da»Urgeblrg, des Spessart» und auf der ganzen Ost,und Südseite des Oden Wal der llrgebirgcs, Todtlie,gendcs angelegt und ihm eine große Verbreitung nachdem Kalkdistrikte von Wllrzburg und Heilbronngegeben, welchen er dem Alpenkalke unterordncr. Ringsum jene Urgebirge ist mir kein andere» Sandsteingebirgevon großer Verbreitung als der bunte Sandstein bekannt,den H. K. offenbar irrig für Todtliegendcs annimmt-Der im Biebergrunde und an der Kahl ausgehen-de, auf dem hier nirgend» mächtigen Tvdtlikgcnden ru>hende, altere Flötzkalk, ist ganz ausgelassen worden. Aufsolchem erst ist der bunte Sandstein abgelagert, welchersich von Bieber, ohne alle Unterbrechung, westlich bisau den Main und bi» an den Neckar verfolgen laßt.Dieser Beweis ist triftig und läßt keinen Zweifel auf,kommen. Den fränkischen und sch w ä b i sch e n Kalkhabe ich bei einer früheren Bereisung jener Gegenden,für den jünger» Flötzkalk gehalten , und ich müßte mich