28. Bei Stock heim, an der Gränze zwischen demBam bergischen und Weimarischen Ober-lande ; nach Voigt mit Rußkohlcnflötzcn.
29. Bei Reitsch, südöstlich eine halbe Stunde vonStockheim.
Herr von Hoff bemerkt zwar, daß ein allgemeinerZusammenhang der ganzen Stcinkohlenablagcrung amThüringerwald wenigstens jetzt noch nicht wahr-zunehmen ist, und daß es sogar mißlich wäre, auf einenehemals vorhandenen schließen zu wollen. Bedenkt manaber, daß sich jene Kohlenausgchenden fast immer inengen Thälern und Schluchten, hoch oben im Gebirgefinden, wo sie gegen andere, mehr preisgcgebcne Theilevor der später erfolgten Zerstörung geschützt waren, unddaß an andern Stellen wieder das Tvdtlicgcndc undder ältere Flötzkalk :c. über sie hinausgreiffen und sich,indem sie das Kohlengebirge ganz bedecke», unmittelbaran das Ur- oder Ucbergangsgcstein anlcgcn, so wirdman einen ehemaligen Zusammenhang des gesummtenThüringischen Kohlengebirges und dessen Verbrei-tung in größeren Teufen nicht mehr sehr zweifelhaftfinden.
Es ist schade, daß'uns Herr William in seinerNaturgeschichte des Steinkohlengcbirgcs nicht näher mitder zu Tage stehenden Verbreitung des Brit tischenSteinkohlengcbirgcs bekannt gemacht hak. Indessen sagt erdoch Seite 184, 203 und 216, daß die Stcinkohlcnflötzesüdlich vonEdinburg ununterbrochen, bei einer Breitevon 13 englischen Meilen, 16 Meilen zu Tage gehen unddaß man auf dieser Strecke nicht eine Stelle von einerViertelstunde finde, wo man entweder nicht schon aufSteinkohlen gebaut hat oder wo nicht die Bäche, die von