Eisen.
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Graphit Zurückbleiben. Letzterer wird durch Verbrennen in Sauer-stoffgas beseitigt und der Rückstand als Kieselsäure gewogen. So fander im ostindischen Wootz 0'045 bis 0'060, in Gussstahl 0'070, 0’440,0'09, in Krupp’s Geschütz - Gussstahl 0'440, in Wolframstahl 0'093und in grauem und weissem Roheisen von Ria l - 40 und 0’33 p. C.Silicium.
Bestimmung des Kohlenstoffs. Die Bestimmungsmethodenfür diesen Körper, der in der Zusammensetzung des Roheisens undStahls unstreitig die wichtigste Rolle spielt, sind in den letzten 12Jahren wesentlich vervollkommnet worden. Bekanntlich tritt der Koh-lenstoff im Eisen in zwei Modificationen auf, nämlich im chemisch ge-bundenen und freien, graphitartigen, Zustande. Die letztere entstehtimmer aus der ersteren durch Zersetzung von Kohleeisen und kanndurch anhaltendes Schmelzen auch wieder in diese zurückgeführt wer-den. Im Folgenden wird der chemisch-gebundene Kohlenstoff immerals ceC, der Graphit als ßG bezeichnet werden. Bei der Kohlenstoff-bestimmung liegt die grösste Schwierigkeit darin, dass sich beim Auf-lösen des Eisens oder Stahls in Säuren stets Kohlenwasserstoffe bilden,die sich der Analyse entziehen; daher hat man sich bemüht, solcheZersetzungsmethoden anzuwenden, bei denen keine Gasentwickelungstattfindet. H. Hahn 1 ) fand nämlich, dass sich beim Auflösen desRoheisens in Salzsäure drei verschiedene gasförmige Kohlenwasserstoffeund ein flüssiger, als Oel, von penetrantem Gerüche, abscheiden, dahersich im Rückstände nur ein Theil des ursprünglich vorhandenen Koh-lenstoffes vorfindet. Weyl 2 ) suchte deshalb die Lösung durch Mit-wirkung des galvanischen Stromes zu bewirken, indem er 5 bis 6 gRoheisen, bei Lösung in verdünnter Salzsäure, als positive Elektrodein ein Bunsen’sches Element einschaltete, wobei der Kohlenstoff inder Form des Eisens ausgeschieden zurückblieb. Indessen hat L. Rin-man ä ) gefunden, dass diese Methode nicht genau >sei, indem sie zuwenig Kohlenstoff angiebt. Um über die Genauigkeit verschiedenerMethoden Auskunft zu erhalten, stellte v. Fellenberg 4 ) vergleichendeVersuche mit den folgenden an. 1) Methode von Brunner durch oxy-direndes Lösen mit saurem chromsaurem Kalium und Schwefelsäureund Wägen des Kohlenstoffs als Kohlensäure; 2) Methode von Ber-thier durch Oxydiren des Eisens in feuchter Luft, Verbrennen desKohlenstoffs mit Sauerstoff und Bestimmen als Kohlensäure; 3) Methodevon Berzelius durch Auflösen in Kupferchlorid und Verbrennen desRückstandes; 4) Methode von demselben durch Auflösen mit Kupfer-
1 ) Halm, Ann. Chem. Pharm. CXXXIV, 57; Berg- u. Hiittenm. Ztg.
1864, 201; Wagn. Jaliresber. 1864, 38. 2 ) Weyl, Pogg. Ann. CXIV, 507 ;
Din gl. pol. J. CIiXIII, 120. 3 ) Rin man, Zeitsclir. anal. Chem, 1864, 336,
4 ) v. Pellenberg, Berg- u. Hüttenm. Ztg. 1865, 195,