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3,1,1 (1875) Chemische Industrie : mit einem Rückblick auf die Entwicklung der chemischen Industrie während des letzten Jahrzehends
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Gruppe III. Chemische Industrie.

selben mindestens Ym Volnm atmosphärische Luft beizumengen; jelänger man die Narcose braucht, desto mehr Luft muss zugelassenwerden; jedoch darf die Quantität nicht über 1 / i Volum betragen.Ausserdem ist es von Wichtigkeit, besonders auf die Athmung derPatienten zu achten. Dass auch bei dieser Inhalationsmethode unglück-liche Ausgänge stattfinden, ist nicht zu verwundern, da durch bishernicht erklärte Zufälligkeiten die Anwendung fast jeden Anästheticumsihre Opfer gefordert hat. Die angegebenen statistischen Zahlensprechen aber für die relative Unschädlichkeit.

Es lässt sich jedoch nicht verkennen, dass die Umständlichkeit desEinathmens auffordert, nach anderen neuen Substanzen zu suchen,welche für die zahnärztliche Anwendung zweckmässig sind; so hat derVerf. das Aethylidenchlorid, das nach den Angaben Hofmanns bei derChloralbildung aus Alkohol als Nebenproduct sich reichlich bildet, alsInhalationsanästheticum für kurze und lange Operationen mit Nutzenangewendet; und ist dasselbe durch eine lange Reihe von Erfahrungenvon C. Sauer in Berlin auch bei Zahnoperationen als praktisch er-probt worden.

Die Verbindungen des Kohlenstickstoffs, des Cyans sind in demAufsätze: Kohlenstoff und Kohlenstoffverbindungen erörtert.