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Gruppe III. Chemische Industrie.
Das Wasserstoffsuperoxyd würde nicht der erste Körper sein, dessenindustrielle Anwendung von geringfügigen Anfängen ausgehend all-mählich unvorhergesehene Ausdehnung gewänne. Auch das Silbernitratdiente als Haarfärbemittel der Eitelkeit der Welt, lange bevor es inder Photographie zu ihrer Umgestaltung beitrug, v. Schrott er * 1 )spricht deshalb gewiss mit Hecht den Wunsch aus, dass das Wasserstoff-superoxyd als Handelsartikel zu einem massigen Preise allgemeinzugänglich werden möge und Böttger 2 ) befürwortet, wie bereits seinerZeit Geiger in seinem Lehrbuch der Pharmacie 3 ), dessen Aufnahmein den Arzneischatz. Dass es sich für den letzteren besser eignet alsSauerstoffgas, Ozon oder gar Ozonwasser (!) liegt auf derHapd. Wäh-rend ferner die Ozonbleiche des Elfenbeins (s. o.) nur in starkemSonnenlichte des Sommers vorgenommen werden kann, würde dasWasserstoffsuperoxyd ohne Zweifel ähnliche Zwecke auch mit Ausschlussdes Lichtes erfüllen.
x ) v. Schrötter, s. o. 2 ) Böttger, Polytechnisches Notizblatt,1873, 13. 3 ) Geiger, Handbuch der Pharmacie, 4. Aufl., bearb. v. Liebig,
I, 213.