all, wie im Felsenmeer, von korallenartigen Versteinerun-gen wimmeln. Bei Eilpe, unweitHagen, beobachtete
6) Eine Geweihgange vom Edelhirsch der Vorzeit(Lervus Llaxkus Ivssilin). Man bemerkt an diesem Stückemehrere tief «ingcnagte, parallele Furchen.
7) Der vollkommen erhaltene Schädel vom Hölen-Viel-, fraß (Oulo Speiseeis).
8) Ein Stück von dem Unterkiefer des Schweins derVorzeit (Lus priscus). Auch an diesen, sind Spuren derVenagung zu erkennen.
9) Der dritte Backenzahn von der linken Seite einesNashorn > Unterkiefers.
10) Der fünfte Backenzahn aus dem Unterkiefer dcssel-ben Thieres.
11) Das Hinterhaupt eines Nashorn» Schädels in derHeinrichs hole aufgefunden. ES scheint dem fossilenNashorn mit geschlossener Nascscheidewand zugehört zuhaben, von welchem man kürzlich bei Lünen an derLippe zwei Unterkiefer, und bei P o r ti n g s si e p e n ander Ruhr mehrere Zähne gefunden hat. Der Vorder-köpf jenes Schädels ist so abgebrochen, daß auf der vor-dern Bruchfläche dieses Stücks die Oeffnungcn des Sieb-beins erscheinen, und alle übrigen Hervorragungcn, näm-lich die Jochfortsätze, die Gelenkköpfe, der hinten überra,gcudr Theil des Hinterhaupts, sind abgenagt, und letzte-rer ohngefähr so weit, als ein Raubthi'er von der Größeeiner Hyäne oder eines Bären den Schädel mit seinemaufgcsperrten Gebiß zu fassen vermochte. Neben diesemSchädel fand man auch einen andern großen Knochen, undbeide an einer engen Stelle, in welche ein lebendes Nas-horn nicht gelangen konnte.
12) Einige Unterkiefer und Gaumenstücke, welche demIlrsur arctoiäeur anzugehören scheinen.
Don dem Holen-Löwen und Wolf wurden bis jetztkeine Spuren entdeckt. Die Knochen der Hölen« Bärenwaren bisher die häufigsten. D. H.