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ich ein sehr merkwürdiges Lagerungsverhältniß, zwischendem Kalk, dem Thonschiefer und der Grauwacke. Ichstieg nemlich auf dem rechten Ufer der Volme, derThalwand hinauf, und fand deren Fuß bestehend ausschwarzem dichten Uebergangskalk voll Coralliniten, Fun-giten und Madreporiten, mit in die Lange gestreiftenMuscheln, die ich für Ehamiten halte; — auf diesem Kalklag Thonschiefer ; auf diesem Thonschiefer lag wieder Ue-bergangskalk, der aber arm war an Versteinerungen,und auf diesem Kalk lag endlich eine mürbe schiefrigeGrauwacke, die ganz von Versteinerungen wimmelte undzwar von denselben Arten, womit der Kalk am Fuß derThalwand erfüllt war. Diese mürbe Grauwacke ist vollkleiner Glimmcrschüppchen. — Eine mehrere Fuß mäch-tige Bank von einem grau-bräunlichen Quarzfcls liegtin dieser Grauwacke. — Wo diese Grauwacke vom unterihr liegenden Kalk begrenzt wird, fand ich Kalknierenin ihr; ein Beweis, daß hier der Kalk und die Grau-wacke von gleichzeitiger Bildung sind. —Das Merkwür-dige dieses Lagerungsverhältnißcs ist, daß der Kalk hierunter und zwischen dem Thonschiefer-und Grauwackcge-birgc liegt, und folglich auf keinen Fall von späterer Bil-dung scyn kann. — Von diesem merkwürdigen Lagerungs-verhältniß giebt das Prosil No. IV. Tai. II. ein Bild.
Hinter Hagen bei Herdicke wird der Thon-schiefer unmittelbar von einem jüngcrn Sandstein be-grenzt, welchen ich für Kohlensandstein halte. DieSchichten desselben sind in der Regel 4 — 5 Fuß mäch-tig, aber die obern Schichten sind minder mächtigals die untern. Ein sehr mürber, bräunlicher, dünn-schichtiger Schieferrhon bildet das Dach dieses Sandsteins,und seine Schichten haben gleiches Streichen und FallenSttjger»,!,', Tibirj« HI. 2