Druckschrift 
3 (1824)
Entstehung
Seite
13
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Afterkrystalle, nemlich die Form welche Weiß drei und dreiKantner nennt. Dieser Kalk ist reich an korallenartigenVersteinerungen, besonders an Madreporiten, welcheaber innig mit dem Gestein verwachsen sind, und ofteinen Fuß im Durchmesser haben.— Es finden sich auchzweischalige, in die Länge fein gereifte Muscheln, wahr-scheinlich Chamiten, und schneckenförmige Versteinerungenmit steilem Gewinde, welche wahrscheinlich zu den Tur-biniten gehören. An beiden letztem Versteinerungen fandich deutliche Spuren von der ursprünglichen Schale desThiers.

Nahe bcy Sundwig bildet dieser Kalk eine großeHole, deren Eingang sehr eng und früher noch enger ge-wesen ist, denn es ist bekannt, daß man den Eingangkünstlich erweitert hat. In dieser Sundwig er Hölefinden sich Schädel und Knochen von klrsus spelsous, vonHyänen, rc.

Ich sah hier bey einem Obersteiger einige dieserSchädel, von denen einer nicht weniger wie 20 Louis-d'or kosten sollte.

In dem Kalksinter dieser Höle fand ich sehr schöneAbdrücke von Schmetterlingsflügeln. *)

') Dcrgl- Rheins- Westph. H- S- 23 f. — Wir machen beidieser Gelegenheit auf die sehr interessanten Abhandlungenvom Prof Gold fuß über verweltliche Thiere und insbe«sondere auf dessen «Ostcologische Beiträge zur Kenntnißverschiedener Säugethiere der Dorwele» aufmerksam, welchein dem X u- Xlcen Bande der Verhandlungen der Kai'serl- Leopoldinisch« Carolinischen Akademie der Naturfor«scher abgedruckt sind. — «Die an vielseitigen Beobachtun«gen reiche Abhandlung des Herrn Buckland über dieHyänenhöle bei Kirkdale (kliiloIoxli. Iranract. 1922)