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Die Winkel der Endkanten dieser Asterkrystalle sindabwechselnd von 142'/z° und von 106°. Weitere Fort-schritte in der Chemie werden vielleicht die Entstehungdieser Krystalle erklären. Diese Asterkrystalle stehen nichtfrei in Drusenlöchern, sondern sind von einem gleichenGemenge wie das, woraus sie bestehen, umhüllt, lassensich aber zum Theil mit dem Hammer davon trennen,weil sie einen glatten Ueberzug von ochrigem Rothei-scnstein haben.
Ganz nahe bey dieser Grube ist das sogenannteFclsenmeer, welches aus einer Menge, ohne alleOrdnung übereinander liegenden Felsstücken besteht, undwie ein tiefer Steinbruch aussieht, der mehr Ausdehnungin die Lange als in die Breite und dadurch mit einemkleinen engen Felsenthale Aehnlichkcit hat. An der son-derbaren Verwirrung dieser Kalkfelsen mag wohl dieNatur großen Antheil haben, daß aber der Bergbau derAlten viel dazu beigetrageu hat, beweisen die vielenBohrlöcher, die man überall an den Felsstücken sieht,und die vielen eingestürztcn Schachte, welche dasDurchwandern dieses Felsenlabyrints etwas gefährlichmachen. **) Der Kalkstein, woraus diese Felsen bestehen,ist dicht und von grauer Farbe. Einzelne rothe Adernvon Eisenstein und von rothem Eisenkiesel durchziehenihn. — Kalkspath ist so häufig darin, daß man großeFelsstücke sieht, die blos aus Kalkspath - Krystallen be-stehen; ganze Felsen von großen durcheinander gewach-senen Kalkspath - Krystallen gebildet. Die herrschendeForm dieser Krystalle ist die der oben beschriebenen
») Weegs. Rheins. Westfh. II. S. 40 f.") Eb-ndastshst S. -42 f.
D. H.D. H.