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Uebergangskalks bey Balfe findet man in dem wildro-mantischen Hönnethal, durch welches dieHönne überFelsentrümmer fließt. Die Wände dieses engen Thalesbestehen aus den schroffsten Kalkfelsen, in welchen maneinzelne Holen bemerkt. Die bekannteste dieser Holenist die Klusensteiner, in der Nähe der Ueberresteeiner alten Burg, der Klusenstein genannt. DiesesKalkgebiet erstreckt sich bis Sundwig. Hier findetsich im Kalkstein ein Lager von Rotheisenstein, welcher,auf der Grube die Helle genannt, bergmännisch ge-wonnen wird. Dieser Eisenstein enthält sehr vielenQuarz. Es findet sich hier sehr schön krystallisirter gel-ber und rother Eisenkieses. Er kommt hier in der ge-meinen Quarz-Krystallform vor. Die Krystalle davonsind oft ganz einzeln in Kalkspatheingewachsen; seltenerbrechen hier Stücke, welche blos aus durcheinanderge-wachsenen Eisenkiesel-Krystallen bestehen. Die Längedieser Krystalle ist gewöhnlich unter einem halben Zoll.Es bricht hier auch muschlicher dichter Rotheisensteinvon stahlgrauer Farbe. —
Es brechen auf dieser Grube Afterkrystalle, welcheaus einem Gemenge von Quarz, Eisenglanz und Eisen-spath bestehen, deren Krystallform Werne r's doppeltsechsseitige Pyramide mit der Zickzackbasis ist*). Daß dieseAfterkrystalle ihre Form Kalkspathkrystallen verdanken,dafür scheinen mir die Winkel dieser Krystalle und dasin dieser Grube häufige Vorkommen gleichförmiger Kalk-spath-Krystalle sehr zu sprechen.—
') Von Weiß Drei und Drcikantner, den HausmannBipytanioiL gcnannr. D- V-