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Potasflirm.
die weit einfachere angenommen, dafi sich die Salzsäuremit dem Kali des Potassium verbinde, und zu gleicherZeit den Wasserstoff austreibe; auf diese Art vermeidetman es gänzlich, die Gegenwart des Wassers, dasselbemöge chemisch oder auf andere Art mit dem Gas ver-einigt seyn, anzunehmen.
Ich begreife nicht, wie Gay Lüsfac und The-nard sich so sehr darüber verbreiten können, daß dassalzsaure Gas Wasser enthalte, und dieses hauptsächlichwie es scheint, um von dem Wasserstoffe, welcher sichwährend des Verbrennens des Potassiums entwickelt,und von der vermeinten Oxydation des Metalles Rechen-schaft zu geben.
Es wurde früher (Seite 74) angeführt, daß dasPotassium in dem kieselerdehaltigen, fiußsauren Gasbrennt; die Resultate hievon sind flußsaures Kali undWasserstoff. Die Theorie dieses Vorganges ist nichtklar.
Das Potassium wirkt auf das gasförmige Ammo-nium. Herr Davy fand, daß wenn acht Gran desMetalles in gasförmigem Ammonium geschmolzen wur-den, daß 12; bis 16 Kubikzoll des Gas absorbirt wur-den, und sich Wafferstoffgas in einem Verhältnisse, wel-ches der Oxydation des Metalles durch Wasser ent-spricht, das heißt, 1 Atom Wasserstoff gegen i AtomPotassium, entwickelte. Die neue Zusammensetzung hateine dunkel olivengrüne Farbe. Wendet man einen grö-ßeren Grad von Hitze an, so wird das Ammonium zumTheil wieder ausgetrieben; allein ein Lheil wird auch zer-setzt.