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2 (1813)
Entstehung
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306
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Potassium.

Herr Davy findet, daß das Tellur sich mit Kali-hydrat vermittelst des Galvanismus verbinden lasse, ohnedaß letzteres zersetzt werde. Das Potassium brennt inSalpetergas und oxydirtem Stickgas, und bildet trocke-nes Kalihydrat, wobei zugleich Stickgas entweicht. Esbrennt in schweflichter Saure, in Kohlensäure und ingasförmigen Kohlenoxyd; es wird Kalihydrat, daß sichmit dem Schwefel verbindet, oder Kalihydrat und Kohlegebildet.

Das Verbrennen des Potassiums in salzsauremGas verdient besonders bemerkt zu werden. SowohlHerr Davy, als die französischen Chemisten, kommendarin überein, daß, wenn man Potassium in salz sauremGas verbrennt, salzsaures Kali gebildet und Wasserstoff-gas entwickelt werde, dessen Menge mit der überein-kommt, welche von derselben Menge Metall durch Zer-setzung des Wassers geliefert wird.

Außerordentlich auffallend ist es, daß beide Theiledieselbe Erklärung dieser Erscheinung geben, währenddie verschiedenen Ansichten über die Zusammensetzung desPotassiums, sie doch vermögen müssen, in dieser Hinsichtgänzlich von einander abzuweichen.

Herr Davy hat zwei Wege, um von diesem Phä-nomene Rechenschaft zu geben. Einmal, indem er an-nimmt, daß ein Theil der Säure zersetzt werde, undSauerstoff an das Metall hergäbe, um das Oxyd (Kali)zu bilden, welches sich mit dem unzersetzten Theile derSäure vereinigt, und daß der Wasserstoff, welcher einanderer elementarischer Bestandtheil der Säure sey, zu-gleich im Zustande eines Gas entwickelt werde. Die