Zoo
Kohlensaures Kali-
gender Zersetzung her. Es muß bemerkt werden, daßdas specifische Gewicht r,2g, welches Zo Procent koh-lensaures Kali anzeigt, dasjenige ist, welches ich alsNormal - Auflösung zur Prüfung der Stärke der Säurenanwende; denn diese Auflösung enthalt 21 Procent rei-ncs Kali, und ic>o Maaß derselben, erfordern demnachloo Maaß der Normalsäure.
Ich fand in einer von mir untersuchten Probe derPerlasche, in Hundes Theilen: 54 Theile kohlensauresKali, 22 andere Salze und 24 Wasser.
Die fünfte Spalte giebt die Temperaturen an, beiwelchen die kohkensauren Kaliauflösungen von verschiede-nem specifischen Gewichte kochen. Diese Angaben kannman im Durchschnitt als der Wahrheit sich sehr näherndbetrachten. Ich fand, so lange noch immer eine be-merkliche Menge Feuchtigkeit vorhanden war, daß dasThermometer nicht über 280° stieg; so wie aber dieseentwich, so nahm das Salz den Charakter einer hartenund vollkommen trockenen Substanz an.
Im Verlauf dieser Versuche, nahm ich ein Quan-tum kohlensaures Kali und erhitzte es bis zum Noch-glühen; hierauf wog ich es, und goß dann soviel Was-ser hinzu, als nöthig war, um eine Auflösung zu erhal-ten, welche aus 1 Atom Salz gegen 1 Atom Wasserbestand; nämlich 8 Theile Wasser gegen 61 Theile Salz.Das Salz wurde hierauf in einem Mörser gepülvcrt; eswurde auf ein weißes Papier geschüttet, und erschienals ein weißes, trockenes Salz; als es aber zurück inden Mörser geschüttet wm'de, so hinAen sich einige Theil-cherr des Salzes an das Papier. Es wurde hierauf