Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
295
Einzelbild herunterladen
 

Feuerbeständige Alkalien-

29L

Die vierte Spalte giebt das specifische Gewicht an;unter i,6o, ist das Hydrat vollkommen flüssig; oderwird es doch, bei Anwendung sehr mäßiger Wärme;aber über diese Temperatur hinaus, machte es mirSchwierigkeit, das specifi'che Gewicht zu finden, undoft war ich genöthigt, es aus den Angaben der Tabellezu bestimmen.

Die gewöhnlichen Kalistängel der Droguisten, habenein specifisches Gewicht von 2,1. Dieses fand ich aufdie Art, daß ich sie in eine graduirte, mit Quecksilbergefüllte Röhre tauchte, und die Menge bemerkte, welchedavon ausfloß. Diese Stängel waren eine Mischungaus kohlensaurem Kali und Kalihydrat. WirklichesKali, muß, meinem Dafürhalten nach, schwerer seyn,als sie sind. Das Berhältniß der zweiten und viertenSpalte wurde so gefunden, daß ein bestimmtes Gewichtder alkalischen Auflösung genommen, mit der Normal»Schwefelsäure (tssr «ulyukrio aciä) von 1,134 speci-fischem Gewicht gesättigt, und für jede ioc> MaaßSäure (welche 17 Maaß wirkliche Säure enthielten)2i Gran Alkali gerechnet wurden, welches das zu ihrerSättigung erforderliche Quantum ist.

Die fünfte Spalte giebt die Temperaturen an, beiwelchen die verschiedenen Hydraten gestehen, oder kry-fiallisiren- Dieser Theil des vorliegenden Gegenstandeserfordert eine weit genauere Untersuchung, als mir mög-lich war, darauf zu verwenden. Wahrscheinlich lassensich die verschiedenen Hydrate auf diesem Wege unter-scheiden. Proust spricht von krystattisirtem Kalihydrat,welches 30 Procent Wasser enthält; und Lowitz, von