Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
296
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Kalihydrat.

einem, in dem 43 Procent Wasser befindlich sind. Ichglaube, sie gehen bei ihrer Berechnung davon aus, daßdas geschmolzene Kali frei von Wasser sey. Ist diesesder Fall, so wäre Proust's Hydrat das vierte, uuddas Hydrat von Lowitz das sechste der Tabelle. Wasdie in dieser Spalte verzeichneten Temperaturen -betrifft,so möchte ich nicht, daß man ein zu großes Vertrauenauf sie setzte.

Die sechste Spalte giebt die Temperaturen an, beiwelchen die Kaliaufiösungcn von verschiedenen fpecififchenGewichten kochen. Dieses läßt sich leicht ausmitteln,nur nicht für die höheren Grade, bei welchen eine Ana,lyse des Hydrates für jeden Versuch erforderlich war.Ich glaube, man wird die Resultate erträglich richtigfinden. Da die Reihe der Temperaturen groß ist, sokann dieses für eine bequeme Methode gelten, dieStärke der alkalischen Auflösungen zu bestimmen, wenndie specififthen Gewichte unbekannt sind.

z. Kohlensaures Kali.

Ungeachtet es noch zu frühzeitig ist, die Natur deskohlensauren Kali, welches eine dreifache Zusammesctzungist, zu erörtern, so ist doch die Nützlichkeit desselben,als Reargens,' von so großer Wichtigkeit, daß es noth-wendig ist, in gegenwärtigem Abschnitte davon zu Han,deln. In der That, kann es im allgemeinen als Sub,stitut für das Kalihydrat dienen, und cs läßt sich weitleichter im Zustande vergleichbarer Reinheit erhalten.

Dasjenige kohlensaure Kali, welches ich hier dar-unter verstehe, ist das, welches aus einem Atomen Säure,