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2 (1813)
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Feuerbeständige Alkalien.

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nicht bedienen, um die letzten Antheile des Wassers vomAlkali zu entfernen.

Nimmt man das Hydrat im rothglühenden, trocke-nen Zustande, fo enthalt es 9 ^ Proccnt Kali und 16Wasser. Hiervon überzeugt man sich, wenn man eingegebenes Gewicht desselben mit Schwefelsäure sättigt,wo dann schwcfelfaures, von Wasser freies Kali gebil-det wird. Man findet, daß in diesem Falle 100 TheileHydrat nur 94 Theile Kali an die neue Zusammen-setzung abgeben.

Das Wasser hat eine sehr nahe Verwandtschaftzum Kali. Wird ein Theil des 94 Procent Kali halten-den Hydrates in eine gleiche Menge Wasser geschüttet,so wird eine beträchtliche Hitze, der des siedenden Was-sers ähnlich, erzeugt. Auf der anderen Seite muß be-merkt werden, daß das krystallisirte, viel Wasser enthal-tende Hydrat, wenn es mit Schnee gemischt wird, ei-nen ausnehmenden Grad von Kälte hervorbringe.

Wird Kali der Luft ausgesetzt, so zieht es Feuch-tigkeit und Kohlensäure an, und wird in tropfbarflüsst«ges kohlensaures Kali verwandelt In Wasser aufgelö-stes und in wohl verstopften Flaschen aufbcwahrtes Kali,behält seine Kausticität bei; man nennt es Kalilau-ge. Man hat sie von verschiedenen Graden der Stärkeund fpecifischem Gewichte.

Kali und andere Alkalien verändern Pflanzenfarben,besonders blaue, in Grün.

Das Kali ist von bedeutendem Nutzen in den Kün-sten und Gewerben, besonders wichtig ist es für die