288 Kali. .
Bleicher, Färber, Drucker, Seifensieder und Glas»macher-
Es verbindet sich, mit den meisten Säuren zu Sal-zen- So weit die bisherigen Erfahrungen reichen, ver-bindet es sich, mit Ausnahme des Wasserstoffes (undauch mit diesem nur, wie in der Folge gezeigt werdenwird, durch einen Umweg), mit keinem der übrigen ein-fachen Stoffe. Das Kalihydrat vereinigt sich mit demSchwefel, allein die daraus refultirende Zusammen-setzung, welche aus drei oder mehreren Bestaudtheilenbestehet, kann an diesem Orte nicht in Erwägung gezo-gen werden.
Die Theorie von der Natur und dem Ursprüngedes Kali, ist noch immer in tiefes Dunkel gehüllt. Diegroße Frage, ob es ein Bestandtheil der Pflanzen sey,oder während des Vcrbrennens gebildet werde? ist bisjetzt noch nicht befriedigend beantwortet worden.
Ein Umstand ist für die Untersuchung der Naturdes Kali wichtig; das Gewicht der kleinsten Theilchendesselben läßt sich mit Leichtigkeit ausmitteln. Es bildetsehr bestimmte Zusammensetzungen mit den meisten Säu-ren; aus diesen geht hervor, daß das Gewicht einesAtoms desselben gleich 42 sey, vorausgesetzt, daß dasGewicht eines Atomen Wasserstoff zur Einheit angenom-men werde.
Nachstehende Verhältnisse der Bcstandtheile der ge-wöhnlichsten Salze, welche Kali zur Basis haben, sinddurch meine Versuche bestimmt worden; vergleicht mansie mit anderen Analysen, so wird man finden, daßman gute Autoritäten, sowohl für größere als kleinere
Der-