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Von der Zusammensetzung
und folgert hieraus „daß die von dem Wechsel derFeuchtigkeit in der Atmosphäre hcrrührendcn Verände-rungen des Barometers weit beträchtlicher seyn-könnten,als Saussure und de Luc geglaubt haben." Ich se-he nicht, wie der Verfasser die entgegengesetzten Folge-rungen in Uebereinstimmung bringen kann.
Die Versuche von Fontana über die Destillation-es Wassers und Stechers in verschlossenen Gefäßen, wel-che Luft enthalten, werden als Beweis angeführt, daßdie Dünste nicht ohne Widerstand die Luft durchdringen.Dieses ist ohne Zweifel richtig; der Dunst kann untersolchen Umständen einen langen und kreisförmigen Weg,nicht ohne daß eine Zeit verstreiche, zurücklegen, undwenn die äußere atmosphärische Luft das Gefäß kühlerhält, so wird sich der Dunst an den Seiten desselbenverdichten, und an denselben, so wie er gebildet wurde,im Zustande einer tropfbaren Flüssigkeit herabfließcn, oh-ne in irgend einer merklichen Menge zu den entfernterenTheilen desselben zu gelangen.
Ich komme jetzt zu der Prüfung derjenigen Theorie,welche Berthollet aufstcllt, um die Erscheinungen gas-färmiger Mischungen zu erklären. Seiner Theorie zu-folge giebt es zwei Grade der Verwandtschaft: der eineist stark, und macht, daß die Theilchen der Körper sicheinander mehr nähern, und gewöhnlich wird dadurchWärmestoff ausgetricben: die Wirkung dieses könnte manchemische Verbindung nennen; z. B- wenn Sau-crsioffgas und Salpetergas in Berührung gebracht wer-den, so verbinden sich beide chemisch mit einander, eswird Wärmestoff frei, beide verdichten sich, nehmen ein