Druckschrift 
1 (1812)
Entstehung
Seite
184
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Von der Zusammensetzung

ßen Raum zusammengepreßt würde; so würde meinerHypothese zufolge, das Stickgas offenbar mit einerKraft gleich ^6 Zoll und das Saucrstoffgas mit einerKraft gleich 12 Zoll, welches zusammen 60 Zoll beträgt,genau so wie irgend ein einfaches Gas drücken, undeine ähnliche Veränderung der Elasticität von jedemwürde durch Wärme und Kälte hervorgebracht werden.Ist wohl die entgegengesetzte Theorie Bert holtet's auf«ine gleiche Art von diesem Einwurfe frei? Es soll so»gleich untersucht werden.

Ein anderer Einwurf wird von der beträchtlichenZeit, welche verfließt, wenn ein Volumen Wasserstoffgassich durch ern tiefer liegendes Volumen kohlensauresGas vertheilen soll, hergcnommen. Man fragt, warum,wenn sich das eine Gas zu dem andern wie ein leererRaum verhält, das Gleichgewicht nicht augenblicklich her»gestellt werde? Dieser Einwurf ist allerdings sehr schein-bar, er soll in der Folge weirlaustig untersucht werben.

Indem Berthollet von dem Drucke der Atmos»phäre, welche Wasser in einem tropfbar flüssigen Zustandenthält, redet, welches von mir gcläugnct wird, so nimmter die 'Vorsiellungsart von Lav visier an „daß ohnedieselbe die kleinsten Theilchen unbestimmt weit von ein-ander entfernt werden würden, und daß nichts ihre wech-selseitige Trennung beschränken würde, wenn dieß nichtdurch ihr eigenes Gewicht erfolgte, welches sie wiedersammelte, um daraus eine Atmoshhäre zu bilden."

Hier muß ich mir die Bemerkung erlauben, daßdieses keinesweges die Sprache sey, welche einen deutli-chen Begriff des Gegenstandes anzeigt. Man nehme an,