Druckschrift 
1 (1812)
Entstehung
Seite
175
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der gemischten, elastischen Mäßigkeiten. i?L

luftleeren Raume von derselben Temperatur statt findenkönne-

Soweit war demnach der große Gegenstand derTheorie erreicht. Das Gesetz der Verdichtung des Was-serdunstes in der Atmosphäre durch Kalte war in dieserTheorie offenbar dasselbe, als das der Verdichtung desreinen Wasserdunstes und die Erfahrung bestätigte dieseFolgerung für alle Temperaturen- Das einzige, wasnoch fehlte, um vollständig das unabhängige Daftpn-es Wasserdunstes in der Atmosphäre darzuthun, wardas übereinstimmende Verhalten anderer Flüssigkeitenmit dem Wasser in Hinsicht der Vertheilung oder Ver-dichtung ihres Dunstes zu zeigen. Dieß war der Fallbei mehreren Flüssigkeiten und besonders beim Schwe-feläther, einer Flüssigkeit, welche wegen der großen Ver-änderung in der Ausdehnsamkeit ihres Dunstes bei dengewöhnlichen Temperaturen sehr geneigt seyn mußte, eineAnomalie zu Gunsten des Gegcntheils (wofern ein sol-ches vorhanden wäre) aufzusiellen-

So wäre demnach das Daseyn des Wasserdunstesin der Atmosphäre und die bei eintretenden Umständenstatt findende Verdichtung desselben erklärt worden; al-lein noch blieb eine andere Frage zu beantworten übrig:wie der Wasserdunst sich von einer dem Drucke der At-mosphäre ausgesetzken Wasserfläche erheben könne? DieseBetrachtung machte keine der in den oben angeführtenAbhandlungen statt findenden Erörterungen aus, indemich erwartete, daß wenn die beiden andern Hauptpunktesich aus irgend einer Theorie erklären ließen, auch derdritte in der Folge sich ergeben würde.