Von dem Zero der Temperatur. nZ
wäre hergegeben worden, berechnet er, daß sie66Z600 Wärme verloren haben müßten; während er zugleicher Zeit bemerkte, daß >hr specifischer Wärmesioffnicht merklich vermindert worden war. Dieß ist aberoffenbar eine sehr unrichtige Ansicht dieses Gegenstandes;dir erregte Wärme entspringt nicht bloß aus den Spä»nen, denn wie konnte man sonst durch Hämmern einenKörper rothglühend machen, ohne daß von demselbenSpäne abspringen? Das Wahre hierbei ist, daß durchdie Gewalt, welche beim Bohren angewendet wird, dieganze Metallmasse mehr oder weniger verdichtet wurde,und eine Temperaturerhöhung von 70 bis 120° ist zuklein, um eine merkliche Verminderung in ihrer Kapaci«tät für den Wärmestoff hervorzubringen. Würde GrafRumford wohl zugeben, daß wenn die Menge des Me-talles, mit welcher der Versuch angestellt wurde, einPfund betragen hätte, und der Abgang eben so viel alsim vorhergehenden Versuche ausmachte, daß das ganzeQuantum der entwickelten Wärme wie im vorhergehen-den Versuche seyn würde?
Die Erscheinung der Wärme, welche durch Reibenund Schlagen hervorgebracht wird, zeigt zur Genüge, daßdas Zero der Temperatur keinesweges, wie einige Natur-forscher gewollt haben, nur rooo bis räc>o° unter diegewöhnliche Temperatur herabgesetzt werden könne.
Dnlton ch»m. Phis. l.
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