62 Von dem specifischen Wärmestoffe.
für die beiden andern Versuche an; so findet man imzweiten iLo° und im dritten 128°. Diese drei Zahlen,welche als Resultat erhalten wurden, stehen beinahe indem Verhältnisse wie 6 zu 6 zu 7. Hieraus folgt, daßeben so viel Warme erfordert werde, um in den niedri-geren Graden der altern Skale Wasser (um 3° zu erhe-ben; als nöthig ist, es in den höheren um 7° und inden mittleren um 6° zu erheben. *)
Methoden» die speclfische Wärme der Körper zu finden.
Das leichteste Verfahren den specifischen Warmestoffsolcher Körper, welche keine chemische Verwandtschaft zumWasser haben, zu finden, ist die, daß man gleiche Ge-wichte Wasser und des zu untersuchenden Körpers, nach-dem man vorher die Temperaturen beider Substanzengenau bestimmt hat, mit einander vermischt, und dieTemperatur der Mischung bemerkt. Mischt man z. B.ein Pfund Wasser von 32 ° mit einem Pfunde Quecksil-ber von 212° und wartet man ab, bis das die Mischungeine gleichförmige Temperatur angenommen hat, so wirddie Temperatur des Wassers um na Grad erhöht, unddie des Quecksilbers um n Grad erniedrigt werden; undder specifische Grad von Warmestoff beider Körper, oderihre Kapacitäten, werden sich umgekehrt wie jene Größenverhalten; oder es wird sich verhalten:
') Vielleicht dienen die obenstehenden Resultate dazu» die soabweichenden Angaben verschiedener Naturforscher (über die unschick-lich so genannte) verborgene Wärme im Wasser zu erklären-Betreffend die Lehre von Black über die verborgene Wärme, seheman eine vortreflich« Anmerkung in laguir)- p. 52g.