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Fischen - Thal.
Zürich scheiden. Die wilde Töjs entspringt hier,strömt von S. nach N. durch das Fischen —, Bauma—und Türken- Thal, tritt dort ins Flache, und fallt beyF.glisau in den Rhein.
Merkwürdigkeiten. Diese drey in einer Rich-tung laufenden Thiiler sind ohne allen wilden und gro-fscn Charakter, aber doch angenehm. Die Berge sindbis auf ihre Gipfel mit Gras und Wald bewachsen.Auf dem llörnli eine sehr ausgedehnte Aussicht überdie ganze nördliche und westliche Schwcitz. — Scnn-wirthschaft, Baumwollen - Spinnerey , Handel mit Holzund Kohlen, ist die Beschäftigung der Einwohner. Indiesen Bergen wird eine Menge hölzernes Küchen-,Milch - und Efsgeschirr geschnitzt und viel Kirschwassergebrannt.
Der alte Ursprung der Wiedertäufer. Dieim XVI. Jahrhundert unter dem Namen Wiedertäu-fer so bekannt gewordne Sekte bestand hier schon vordem XIII. Jahrhundert , unter dem Namen Rrusianerund Hanrichianer *) ; sie bestürmten damals einigemaldas Kloster Rüti , welches südwestlich vom Fischen -Thal liegt. Nach der Reformation zeigten sich diese
# J Der Hauptsatz dieser Brusianer war : Der Mensch müsseerst dann getauft werden , wenn er von seinem GlaubenRechenschaft ablegen kann. Die Anhänger dieser Lehrewollten keinen Eid schwören, keinen Kriegsdienst zurVertheidigung des A'aterlandes thun, keine bürgerlichenAemlcr annehmen. Dies gab nach der Reformation An-lafs zu Unruhen. Die vielen Wiedertäufer, die sich inder Pfalz und in andern Rhein - Ländern als trefliche
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