Ferrera-Thal.
530
Plurser - Thal, nahe bey Chiavenna gelangen kann.Von Canancul ins Averserthal nach Cainpsur 2 1 j 2 St.auf dem Wege dahin öffnet sich nach Osten das Ma-driser - Thälchen. Von Campsut nach Avers 1 St.,durch Tuff nach Bivio 4-5 St. (S. Bivio ). — VonCanancul durchs Thal Emet nach Campodolcino imJacobsthal und von da nach Chiavenna 6-7 St.; aufdiesem Wege holen die Einwohner ihr Getreide ausClefen. — Von Avers ein beschwerlicher Weg durchCrott ins Madrider - Thal, und von da über die Höhedes Val di Lei nach Clefen 8 St. — Von Cananculüber Höhen und durchs Nandrothal nach Corners im.Oberhalbsteiner- Thal 4~5 St.
Merkwürdigkeiten. Wer eine wilde, grauen-voll melankolische, und schrecklicherhabne Gebirgsna-tur sehen will, der verlasse die Strafse von Andeer
nach dem Splügen bey dem Anfang der Koflen und/
wende sich links ins Ferrerathal, wo man bald aufeiner Brücke den Averser- Bach überschreitet, der hierein grofses schauderhaftes Bild, und ausser diesem Sturz^2 St. weiter einen iweyten, und % St. von diesemden dritten und schönsten Fall darbictet. Bey Vorder-Ferrera öffnet sich das Thal, und von hier bis Hin-ter - Ferrera geht es durch die Trümmer eines 1794.
herabgestürzten Urkalksteinfelsen. Oberhalb Hinter-
<
Ferrera liegt Cresta, wo die Ferrerer des Sommerswohnen. Von Ferrera nach Canancul führt der Wegdurch eine Wildnifs übereinander gethürmter Granit-blöcke von ungeheurer Gröfse mit uraltem Moos und
jjcki ' erie
sU toi « 1 “ 1gje h^ etjlivarit» ^j« ruhig (ml vonla'ealU&ÖtlAunterhalten
iloteAeit äser-Tkal
irali umaus im:* M61I« Averseniki der LiiWitte der
SterleraDie Forelle"Wie f'•n Ferrer«Hai in
fllau,
^haioii
I