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gieng von S. und SO. nach N. und NW. — Zwi-schen dem Schännis - und Rothen - Berg wälzten dieFluthen aus Graubündten über den fVallensee-Kes-sel und über den K. Glarus hervor, wühlten den je-tzigen Linth - Kessel bis Baden, und das Glatt- Thal,in welchem der Greiffen - und Pfeffikon - See liegt,ein. Sehr schön läfst sich vom Ezel diese nothwen-dige Wirkung der Fluthen beobachten, die über denK. Glarus gerade nach Norden, und über den Wol-lenste - Kessel mehr nach Westen wirkten. Im K.Glarus liegt ein ausgedehntes und merkwürdiges ro-thes Thonstein - Gebilde (S. Glarus ). Dieses scheinterst in dieser letzten Zerstörungszeit von seiner Kalk-decke befreyt worden zu seyn ( man findet vonihren Trümmern keine Spur in dem Innern des alternund Jüngern Sandstein- und Mergel - Gebildes); dieFluthen haben fürchterlich auf sie gewirkt, und derenTrümmer in unzähliger Anzahl nach N. und NW. aufdie Oberfläche der Sandsteinberge bis tief nach demThurgau , in die damals entstandnen Schutthügel bisnach Baden , und an den Seiten der Berge längs demganzen Linth - Kessel und Glatt - Thale zerstreut. Diegröfste Menge von diesen grofsen rothen Blöcken liegtan den Ufern des Zürcher- Sees, in dem Sihl- Bette,und in der Hügelreihe zwischen der Sihl und dem See.In welcher Höhe die Flutung alle Geschiebe wälzte,zeigen recht auffallend die rothen Thonsteinblöcke ,welche man auf dem Ezel und auf dem Albis hin undwieder in beträchtlicher Menge findet. — Nachdem