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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
Seite
521
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Ezel. 52t

Ezel und dem Rhone flielst die Sihl durch, und läuftan der nordöstlichen Seite der jdlbi.s-ls.eue nach Zürich zu.

Geognost. U ebersicht des Li in matkessel s.Auf dem Ezel ist ein günstiger Standpunkt, einige all-gemeine geognostisolie Thatsachen zu beobachten. Mansicht von hier deutlich die nördliche Kalkalpen-Kettevon dem Sdntis im Appenzell westlich nach dem Wal-lenstadter-See und dem K. Glarus herabziehen. Anihre Nordseite legt sich die Nagelflue - Kette an, inwelcher der Schännis- Berg östlich sehr nahe dem Augesich darstellt. Diese Nagelflue-Kette setzt auf der lin-ken Seite der Linth in dem Rothen - Berg oberhalbUrnen , von diesem in einer etwas gebognen Linie durchsJd'äggi - Thal, durchs SiViZ-Thal nicht weit vom Ezel,durch die Landschaft Ein.üedlen , nahe am Schwytzer -haken nach dem Kaiser- Stock, RuJfi- Berg und Rigiin Westen fort. Da man alle diese Punkte vom Ezelsehen kann , so wird es sehr leicht, den merkwürdigen£ug dieser hohen aus Trümmersteinen gebildeten Gebirgezn erkennen. Die Schichtung der Nagelflue am Schän-nis - Berg läfst sich vom Ezel sehr deutlich beobachten;sie streicht von O. nach W., und senkt nach SOS.ein. Nördlich auf die Nagelflue-Kette folgt das Sand-steingcbilde; der Ezel liegt in selbigem. Mehrere Bergederselben erheben sich zu 4000 F. übers Meer, Längsden Ufern des obern Zürcher - Sees ist dieser Sandsteinsehr fest und fein, von blafsgelblicher Farbe, und zeigtdeutlich die kleinsten Trümmer der Urgebirge: NämlichQuarz, Feldspath, Glimmer, Feueistein von der GröYse