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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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Ezel - Blrg.

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Landstrafst von ihrem chmaligen malerischen Ansehensehr viel verloren haben, hoch über den hier 950. F.tiefen See, wo sich herrliche Aussichten auf Vevay unddas reiche schwcitzcrische Ufer darbieten. Zu Meilleriesind die Fische (Lottes genannt ) berühmt, welche sehrgrofse wohlschmeckende Leber haben. Mit Wein, Es-sig, Butter und Lorbeerblättern in ihrem Wasser ge-dämpft , sind sie vortreflich. Von Meillerie bis St.Gingoulph a St. ( S, diesen Artikel).

Geognost. Beschaffenheit. Von Evian bisTour ronde bestehen die Hügel aus Sandstein; von Tourronde nach Meillerie aber bestehen die steil in denSee stürzenden Felsen aus schwärzlichem Kalkstein mitVielen weifsen Spathadern durchzogen. Ucber denschrecklichen Felsensturz zwischen Meillerie und St.Gingoulph im J. 563. sehe man den Art. Vevay.

P fl a n zen.

Cyclamen europaeum stächst anr Seeufer in der Näheder Quelle von Amphion.

Ezel-Beäg, zwischen dem Sihl - Thal und demobern Zürcher-See, i960 F. über denselben. Einegrofse Strafse führt über denselben nach dem KlosterEinsiedeln. Auf der Höhe dieser Strafse steht einerträgliches Wirthshaus. Von den Ufern des Zürcher-Sees bis hieher a St. und noch 1 St. bis Einsiedlen.Nahe bey dem Wirthshaus eine Kapelle des H. Mein-rad , und die Teufels- Brücke über die Sihl. (S. Ein-siedlen). Nach Lachen führt ein an mannigfaltigenAussichten reicher Fufsweg in a St. hinab.