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ehen ebenfalls noch Schichten schwarzen Kalksteinsund rothe Granwache , welche man nur in den tiefenEinschnitten der Bäche, im Bette des Monsteinertobelsund des Landwassers am Silberberg beobachten kann.Durch die Sertiger-, Dischma- und Fliilatliäler srei-chen Urthonschiefer, Hornblendeschiefer, Urhalhstein ,Vr-Gyps , Glimmerschiefer , Gneifs und Granit. DieUebergänge und Aufeinanderfolge aller dieser Felsschich-ten sind noch nicht ganz genau untersucht. Die Schich-ten streichen von SW. nach NO.; die Grauwacke undschwarze Kalksteinschichten am Silberberg senken un-ter 75 - 85 ° nach SO. Zarte schwarze Wetzsteine,weifse und schwarze Feuersteine, finden sich in diesenGebirgen.
Mineralogie. Die genannten Felsarten sind auchwegen des Reichthums ihrer Erze merkwürdig. Ineiner Urkunde von 1477. werden zum erstenmale dieBergwerke in Davos erwähnt. Vor dein J. 1513. warunter österreichischer Herrschaft schon ein Bergrichterhier angestellt. Wahrscheinlich wurde damals in demSilberberg und am rothen Horn ob Parpan Bau ge-trieben. Diese beyden Werke scheinen bis 1620. vonden Franchi di Wertemate aus Plurs ausgebeutet wor-den zu seyn. Das Silber wurde wöchentlich auf vielenSaumrossen nach plurs geführt. Die Verschüttung vonPlurs im J. 1618- wo die meisten Wertemate umkamen,scheint diese Bergwerke zum Stillstand gebracht zu ha-ben. Im J. i 57 °. wurde das Werk am Silberberg vondem Landammann Buol aus Davos bearbeitet. An dem