der alten Stamroveste des einst so mächtigen Geschlechts•von Marmels hervor.
Th Ul er. Zwischen Cuntcrs und Bivio öffnen sichmehrere Thäler. Bey Savognin beginnt das Thal Nan-dro , und zieht südwärts 3 St. weit gegen das Fcrrcra-thal. Von Tinzen zieht das Thal Err ostwärts 3 St.weit gegen den Albula ; iin Hintergründe desselben er-hebt sich der Piz d'Err , von dem 4 St. langen Glet-scher Vadretsch d’Err oder da Fies belastet, welchervon der Tinzner - Alp Err oberhalb den 4 Alphö-fen von Flix bis an den Jülier sich ausbreitet. \onFiix aus kann man an zwey Stellen über diesen Glet-scher nach dem ßeverserthal im Ober - Engadin wan-dern. (S. St. Moritz )— Das dritte Thal öffnet sichbey Molins und heifst Faller ; es zieht sich südwärts,parallel mit dem Val Nandro, 1 St. weit gegen Avers-thal , von dem es durch einen Gletscher getrennt ist.
Geognost. und mineralog. Thatsachen.Von Cunters nach Bivio bestehen die Felsen aus Ur-fels, durch welche Urkalkstein, Urgypsschichten strei-chen. Die Gebirge um Tinzen, Sur und Marmels ent-halten viel Eisenerz , und auf der Flixeralp sieht mannoch Gruben und Schlacken eines chmaligcn Eisen-bergwerks. Auf dem Tinzner -Ochsenberge sind nochSpuren von drey Oefen eines Kupferbergwerks vor-handen, Zu Samnex im Thal Nandro und oberhalbTinzen kupferhaltige Quellen. Bey Ziteil werden Sil-ber- und Zinnerze gefunden.