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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
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CüNTERS. 429

ringe aus Gold und Silber, goldne und silberne alteMünzen, griechisches Erz, Würfel, eine Art Brillenvon gewundnem Drath, besondre kleine Pfeifchen , einWeihrauchfafs nebst Kette aus Silber, ein silbernerKessel mit erhabner Arbeit, Armbänder wie Schlangengearbeitet. Fast alles verkaufte der Finder an einenGoldschmidt in Chiavenna ; nur einige Münzen von derMafsilianischen Republik, auf der einen Seite das tro-janische Pferd, auf der andern der Venuskopf, einigesilberne Münzen , womit die Legionen bezahlt wurden ,und das Weihrauchfafs wurden gerettet, und sind zuCunters bey dem H. Landshauptmann Riedi zu sehen.An demselben Ort grub man seitdem nach, fand abernichts als griechisches Erz. Bann und wann soll manan manchen Orten des Oberhalbsteinerthals kupferneMünzen von Aügustus finden.

Wege. Von Cunters nach Tiefenkasten 1 St. (S.diesen Art.) Von Cunters nach Savogni/i (Schweinin-gen, Hauptort des Oberkalbsteinthaies % St., nach Tin-

ß

*en 1 ( 2 St.i Rofna ^4 St., al Molins (Mühlen) 1 St.,Marmels (Marmora) 1 St., Stallvedro 1 f 2 St., Stallaoder Bivio */ 2 St. Den Ort Tinzen oder Teninzum fin-det man in Antonins Itinerarium aufgeführt. HinterTinzen verengt sich das Thal, und die Strafse gehtzwischen schwarze Felsen neben dem donnernden Bachbergan, und nach ^4 St. öffnen sich die Wiesengründevon Rofna. Bey Molins liegt in einem grausendenSchlunde das Sclilofs Spludatsch, und auf dem Wegenach Marmels ragen rechts auf grauen' Felsen die Reste