yom J. 1798* enthalten ist. Im J. igot. entdeckte mapseitwärts des Weges nach Giebenach in geringer Ent-fernung vom Theater einen Fufsbodcn -von Mosaik,jetzt noch 8~9 Fufs grofs. Eine vereinigte Gesellschaftvon Kunstfreunden zu Basel liefs vom J. 1803. bis1804. alle Sommer an vielen Stellen graben, und manfand in einer Wiese nahe am Violenbach einen ausrothen Steinen gemachten Sarg mit einem Gerippe ; anandern Orten Ueberreste von alten Gemäuern, Säulen,Wasserleitung, Zierrathen, Schmuck von Erz,Marmor-täfelchcn, kupferne und silberne Münzen, Gebeine vonMenschen und Thieren , viele kleine eherne Nägel ,Bruchstücke von irdnen Gefässen, einen grofsen Wasch-stein, eiserne Lampe, Messerklinge, ein Brustbild vonErz, einen Löffel, einen silbernen Deckel, ein Messermit elfenbeinern Heft, Bruchstücke von blauem Glas;in der Strafse des Dorfs unfern der Brücke einen Grab-stein nebst Brustbild und Inschrift; auf der Stelle derBäder, dem Theater gegenüber, wurden die Vorder-und Seitemauer 136-158 F. lang, die Wasserleitungder Bäder , zwey Badesäle mit Säulengängen umgeben undeinige daran stofsende Zimmer von Schutt frey gemacht;bey dem Graben längst der Stadtmauer fand mau, dafsdie Grundsteine derselben 10 F. tief waren, und beyZerstörung derselben zeigte sich, dafs sie auf Schäftenvon alten Säulen, welche senkrecht von oben bis untenin der Mitte von einander geschnitten waren, ruhten,und unter denselben fand man ein Gemisch von Erde,Kohlen und Backsteinen. ( S. Pfarrer Lutz neue Merk-
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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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155
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