und andre, fast alle von der Gröfse eines Eyes. DieseUrgebirgs-Trümmer wurden wahrscheinlich aus Crau-biindten herbeygefluthet. In den Bächen und FlüssenAppenzells , welche die Nagelfiuebänke bespülen undihr Bindungsmittel ayflösen , findet inan eine grofseMenge der mannigfaltigsten Geschiebe von sehr bunterArt. — Diese Sandstein- und Nagelfiueberge gehörenzu dem ungeheuren Sandstein - und Nagelf uegebilde ,welches sich längst der Nordseite der Kalkalpen durchdie ganze Schweitz und Deutschland ausdehnet. Aufder schwäbischen Seite des Bodensees beginnen die nem-lichen Sandstein - und Nagelflueberge; und ohne Zweifelmachten sie einst mit denen des Appenzeller - Landesnur Ein zusammenhängendes Ganze aus; eben so wieeinst die Kalkgebirge Appenzells mit denen auf der an-dern Seite des Rheinthals hinter Bregenz , Hohenembsund Feldkirch genau Zusammenhängen, ehe die Ge-walt von Ungeheuern Fluthen diesen weiten Durchbruchverursacht hatte. (S. Rheinthal.) — An der Mittags-seite des Kronbergs gegen der Schwägalp ist in älternZeiten eine Salzquelle entdeckt worden, ohne aber dar-über Versuche anzustellen. Vor einigen Jahren ist beyVrnäsch , nahe beym Schlosse Urstein, Kochsalz ent-deckt worden. — Auch quellen in dem appenzellischenSandstein- und Nagelfluegebilde einige Heilrrässer, z. B.bey' Gonten am Kronberg und bey Weifsbad in Innro- iden, bey Waldstatt in Ausserroden, welche von denEinwohnern des Kantons sehr besucht werden; ihreWässer sind noch nicht gehörig untersucht.
Druckschrift
2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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127
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