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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Orbe.

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das AuFleben derselben s. Zoßngen. In der Näheder Stade auf den Bergen die Ueberrcste der SchlösserNeu- und All - Wartenburg. Bey Güsgen , am Jura ,grofse Austermuscheln und andere Versteinerungen.

Wege. Nach Solothurn 4-5 St. Nach Aaraua St. Nach Aarburg 1 St. Nach Dasei über denNieder-Hauenstein, durchs Hornberger- Thal, Sissachund Liechslal, 8 - 9 St. (S. Sissach und Liechstal).

Ohserkone-Thal, im K. Tessin, öffnet sich1^2 St. westlich von Locarno, zwischen dem Maggia-und Centovalli-TlhsX, als eine enge Felsenkluft, welcheherrlich bewaldet ist, und zieht 4 St. weit an das Ge-birge Cannarossa hinauf, von der Onsernone durch-strömt, welche, mit der Melezza vereinigt, in dieMaggia fällt. Das Thal hat fünf Gemeinden; dieMänner wandern als Kaminfeger aus, die Weiber Hech-ten ämsig Strohhütte für Italien. Die Kleidertracht derWeiber ist romantisch. Am Fufse des Cannarossaeine heifse Schwefelquelle und Bäder. Dieses Thal istwenig gekannt und wird gar nicht besucht. (S. Locarno).

Orbe, Landstädtchen im K. Letnan, auf einer Fel-senhöhe an der Orbe, am Ausgange des Orbe- Thalsund an der Landstrafse von Yverdun nach dem Qen*fer - See.

Geschichte. Zur Römerzeit stand hier Urbi-genum, und die römische Heerstafse von der ColoniaJulia (Nyon) gieng bey Orbe vorbey nach dem jetzigenYverdun ( s. diesen Artikel ). In der Gegend von Orbe»ach Valeyre zu sind rnancherley römische Alterthü-