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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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562 Nies kn.

senspitze zurück nach dem hohen Horn der Bett- Flu 8)und da führt ein Fufsweg dicht am Kande der abgerifs- !C# SI

,nen Niesen-Seite herab; wo sich der Fufspfad verliert, von

da wendet man sich gerade auf einige Sennhütten zu, /»* ^

die man westlich tief unter sich erblickt. Der Rasen-abhang ist sehr steil, und ohne mit Stahlnägeln be-waffnete ßergschuhe äufserst beschwerlich. Von denSennhütten führt ein Fufsweg ins Thal (2 St.) hinab; nff ie

hier nun rechts bis Elimmis am Ausgange des Sim- 11 Tag 1

men - Thals Js St., links nach Erlenbach 1 St.; nach «Ick

letztertn Dorfe folgt man einem Fufspfade, dem die Jiarae!

Simme rechts bleibt, bis Laterbach , wo eine Brücke plunti

über den Strom führt; von hier bis Erlenbach noch meid

% St. (s. Erlenbach ). j^uhn

Pflanzen. Der Niesen ist reich an Alpenpflanzen. t . } j

Benedikt ArelLus aus Betterkinden , im K. Bern, be- 111S lat

reiste den Niesen und das Stock - Ilorn, und gab eineBeschreibung ira J. 1561. heraus, die für jene Zeit in u jg a

botanischer Rücksicht sehr interessant war. Der Nam.c ttr

von Aretius wurde in dem Aretia- Geschlecht der Al-penpflanzen verewigt. ^

Geognostische Beschaffenheit des Nie- ^

sen. Der Niesen beginnt eine Bergkette, welche das ^ ^Simmen - Thal auf der Südostseitc begrenzt, und pa-

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rallel mit der Stockhorn- Kette, welche auf der Nord-

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Westseite das Thal einschliefst, nach S. an die hohen r .

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Alpen heraufsteigt. Alle Gebirge nordwestlich, südlich ^

und südöstlich vom Niesen, bestehen aus Kalkstein; .

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dasselbe wurde immer vom Niesen auch behauptet, und

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