nerungen von allerley Meerschaalthieren sind in dengrauen, besonders aber in den gelben Kalkschicliteaüberaus häufig. In den Mergellagern finden sich Kies-nieren , verkieste Muscheln und Schnecken, wovon diemeisten verwittert sind ; der Mergel umher ist dadurchschwarz geworden, riecht nach Schwefel, wenn manihn auf Kohlen wirft, und hat einen vitriolischen Ge-schmack. ln diesem Mergel hat man an verschiednenOrten in einer Tiefe von 25~ 2 8 F. wahres durch Feuerverkohltes Fichtenholz ( Werners mineralische Holz-kohle) in Stücken wie gewöhnliche Kohlen, auch bitu-minöses Holz oder Braunkohlen, auch mehr oderweniger fette Steinkohlen gefunden. Die äufsern Kalk—steinschichten des dem See am nächsten hinlaufendeuJura senken nach S.; nach dem Innern der Bergtliälerzeigen sich ganz senkrechte und wunderbar gekrümmteSchichten (s. Motiers und Travers). Die nach S.senkenden Schichten sind zum Theil von Sandsteinbedeckt, der mit Mergel wechselt, an hohem Ortenviel Spathtlieile und Versteinerungen enthält, dessenSchichten auch nach S. senke# , und in welchen dünneLager Strahlgyps, t-5 Zoll mächtig, streichen, welchean den steil abgerifsnen Sandhügeln vor Boudry undhinter diesem Ort an dem Bach le ruisseau de Sagneszu Tage ausgehen. Läugs dem ganzen Jura in demGebiete Neuchatels liegen bis zu einer beträchtlichenHöhe ungeheure Granittrümmer zerstreut, welche ausden Uralpen vom Grimsel , Schreck- und Viescher-Hörnern über den T/tuner-See bicher gefiuthet wordensind (s. Niesen).
Druckschrift
3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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547
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