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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Mutta-Thal.

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Kleidung etwas von den Schwytzern. Vielleicht stani,men sie von (Jen im VI. Jahrhundert aus Italien ver-triebnen Gothen. Die uralte Kirche im Dorfe Muttawar sehr lange die zweyte Kirche im ganzen KamenSchwytz, zu welcher aus Uri und Unterwalden langeZeit hindurch gewallfahrtet wurde. Diese Kirche liegt411 F. über den Vierwaldstädter - See, 173 t F. übersMeer. Am Ende des Dorfes die Säge eines Glarners,welche aus Ahorn und Rothtannen die feinsten Breterzu Resonanzboden der Geigen und Klaviere schneidet.Der Eigenthümer treibt damit weiten Handel. DasHolz der auf den höchsten Bergen wachsenden Bäume,und zwar nur solcher, welche an der Nordseite stehen,wird dazu ausgewählt; denn dieses ist weit elastischerund tönender als von solchen Bäumen, die an derMittagsseite wachsen. Unter 100 Ahornbäumen findet«ich kaum einer , der zu diesem Zweck brauchbaresHolz giebt. Den Weg vön Mutta über den Prageinach Glarus s. Pragei.

Pflanzen.

In den Wählern des Muttathaies wachsen Weifsdorn(Crataegus vxracantha) von i5-ao F. Höhe, und Schwarz-dorn (Prunus spinosa) von 25 F. Höhe und 1 FufsDurchmesser.

Merkwürdiger Zug der Russen. Südwärtsvom Dorfe sieht man die Oeffnung eines engen Thaies,welches sich nach dem Schärften - Thale hinaufzieht,durch hohe Felsen aber davon getrennt ist, und mitdem engen fii.ri.s- Thal paralell fortläuft. Dieses unbe-