Murten.
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mey und Chietre mit 12,000 Burgundern stand, undsich also im Rücken der Schweitzer befand, hätte sehrgefährlich werden können, wenn er den Befehl Karls,Murten au stürmen, ausgeführt hätte. Allein er liefsschon um 12 Uhr, als die Freude der Schweitzer überdie Wegnahme des grünen Haags und der 40 Stückezu ihm erscholl, aufpacken, und floh über Gallmiz ,neben Kerzers durch, dem Neuenbur gischen zu , wandtesich dann links, und suchte über Vuilly und CiidrefinEstavayer oder Stäfßs zu erreichen. Die Eidgenossenereilten ihn noch, nahmen ihm Geschütz und Trofs ab,und zerstreuten seine Schaar. Er selbst rettete sich inder Nacht nach Joigne.
Zwey Stunden um Murten , zu Wasser und zuLand, lag alles voll erschlagner Feinde; 18,000 Fufs-knechte und 5000 Reiter verloren an diesem Tag ihrLeben, wovon 12,000 im See ertranken. Die Schwei-zer hatten 400 Todte und 600 Verwundete.
Karl floh von 3000 Reitern begleitet, und als eram 23. Juni zu Mocges ankam, waren nur noch 11Reiter bey ihm. Den nämlichen Tag gieng er nachGes., wo er bis den 27. blieb. Am 2. Juli langte er inSaiins an, wo er einen Landtag für ganz Burgund hielt,um seine Macht wieder herzustellen *).
■*) Der Herzog Rcnat zog nach diesem grofsen Siegestagebey Murten nach Lothringen und eroberte am 5. Octo-her Nancy. Karl eilte nun hieher und belagerte Nancy.Rcnat begab sich ini Winter narh Bern und Zürich,um Hülfe zu erbitten. Die hierüber berufne Tagsatzung