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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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Murten.

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selbst mit dem Kern seiner Reiterey gestellt hatte. GrafRomont stand hinter Murten.

Nach 12 Uhr machten die Schrreitzer den zweytenAngriff; Sie stürzten sich in die Ebne, wo das hitzig-ste Gefecht begann. Sie wurden wirklich von der eng-lischen Garde des Herzogs von Sommerset u{n etwaszurückgetrieben, ermannten sich aber sogleich, hiebenalle diese nieder, und gewannen nun freyes Feld. Eswar die höchste Zeit, uafs das Schireitzer - Fufsvolkdas Burgundische über den Haufen warf; denn diefünfmal stärkere feindliche Reiterey griff die schercitze-rische von vorn und in der Seite an, und nöthigte dieGrafen von Thierstein und Griers zur Flucht. DemHerzog von Lothringen stand dasselbe bevor, wennihm nicht Hans von Hallrvyl zur Hülfe geeilt undsich mit einem Theil seiner Vorhut zwischen ihm undder feindlichen Reiterey gestellt, und den heftigen An-fall derselben ausgehalten hätte. Diese Bewegung ent-schied eigentlich den Sieg, der sich um 2Je Uhr nichtmehr zweifelhaft erklärte. Die burgundische Reitereygerieth nun in Verwirrung, und das Fufsvolk fleh hau-fenweis gegen PTißisbnrg zu. Jezt wurde das Getüm-mel entsetzlich , alles war durcheinander gemischt ,Schtveitzer , Burgunder , Fufsvolk und Reiterey. Karlliefs immer neue Haufen anrücken, aber es war allesvergebens. Der Herzog von Sommerset jagte zwar dieGrafen Thierstein und Griers zum zweytenmale bisans Murtner - Holz; allein Karl liefs ihn abrufen, umdas fliehende Fufsvolk zu decken. Sommerset , der wie