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Mo Tiers.
Motiers, Dorf im Val de Travers , in J eraF. Neuchatel. Wirththaus : La Maison de Villagg( s. Travers). — Motiers ist das älteste Dorf in die-sem Thale, der Sitz eines Chatelain.
J. J. Rousseau. Die Regierung der RepublikGenf hatte Rousseau wegen seines Werks: Emile oade l'education , verurtlieilt, verhaftet zu werden, umüber seinen Glauben und seine Schriften Rechenschaftzu geben. Rousseau wohnte damals in Yverdun; aufBefehl der Regierung von Bern mufste er diese Stadtverlassen. Er begab sich 1762. im August nach Mo-tiers. , nachdem er sich vom Marschall Keith, dem da-maligen Gouverneur des Fürstenthums Neuchatel, einenZufluchtsort in dessen Bergen erbeten hatte. Von hierschrieb Rousseau seine Lettres de la Montagne , welchein Genf die Gahrung zwischen Bürger und Rath aufshöchste trieben, und unter den Geistlichen Netichatels ,und durch diese unter dem Volke Aufsehn erregten.Die neuchatelsche Geistlichkeit brachte die Sache zurSprache, und der Staatsrath schrieb deswegen an denKönig von Preufsen. Friedrich II. erliefs unter dem30. Merz 1765. eine vortrefliche Erklärung. Des wei-sen Königs Wille, den Schutz der Gesetze dem Ein-siedler Rousseau in Motiers angedeihen zu lassen,war vergeblich. Die Geinüthcr waren erhitzt , Rous-seau wurde beschimpft , und den 'l ag nach diesemVorfall flüchtete er nach der Pctersinsel im Bieler - See( s. Bieler - See \ Als Rousseau sich weigerte, etwas vonFriedrich 11 . anzunebtnen , sagte dieser: „le desintercs-
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