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Der prächtige Roseggio-GIetscher. Hin-
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ter dem hohen Bergstock Rozatsch , an welchem der
Sauerbrunn quillt, zieht ein enges waldiges Alpen- **
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Thal, in dessen Hintergrund der Roseggio - Glet-
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scher von Bernina herabliegt, welcher , obgleich un-
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geheuer, und vielleicht der gröfste Gletscher - Arm
Graubündtens , der in ein grünes Thal sich hinab- ***
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senkt, doch fast ganz unbekannt ist. Das Thal gehörtder Gemeinde Samaden, und auf dessen Alpen wer-den vortrefliclie Fettkäse gekocht. Von Samaden bis ^
zu den Sennhütten 4 St., und Von hier bis zu dem ^
Roseggio - Gletscher, wo man ihn besteigen kann, ^
2 Stunden.
Celerina. Vor diesem Dorf strömt der wildeSchlattein, welcher im Leg alv entspringt, von den m S
Gebirgen herab. Im XII. Jahrhundert hiefs Cellerina ^
Sclatanum , dem Worte Schlattein ziemlich ähnlich.
Auf einem Hügel im Walde stehen die Reste des alten dälo
Schlosses Castlasch. — Ehmals stand bey Celerina Ui
ein See; man schofs aus den Häusern auf Enten, und ff.M
Sprecher erwähnt desselben wegen seines Reichthums Uetsdi
an Fischen ; sowohl durch herabgestürzten Steinschutt ff
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als durch Kunst ist dieser See verschwunden. Der duth,
Schlattein und Flatz haben ehmals diese Gegend mitSchutt überführt, wovon man beym Graben genug U,, j
Spuren findet. Eine andre Ryffene, Ruvinatsch ge- (,[, j
nannt, ergiefst sich auf Celerinas Boden, und hatschon oft die Strafse von Moriz nach Celerina über-schüttet. Zu Celerina gehört das Val Salaver, reich