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Maügia-Thhl.
Paglia ) allgemein bekannt ist; auch ist das Lavii iara _Thal durch seinen vortrefliclien Topf- oder Lavez-Stein, dem es eigentlich seinen Namen verdanktberühmt. Von den Einwohnern wandern viele alsKamin- und Rauchverständige (fumistes im Französi-schen genannt) nach Frankreich und Holland.
Merkwürdigkeiten. lieber die entsetzlichenUeberschwemmungen, denen das Maggiathal ausgesetztist, sehe man den Art. Kant. Tessin. — In denLerchenbaum - Wäldern dieses Thaies wird sehr vielLercheuharz gesammelt. Peter Morctini , berühmterIngenieur im Anfänge des XVIII. Jahrhunderts unterMarschall Vauban in Frankreich und dem GeneralCoehorn in Holland, war aus dem AJaggia-Thal;Morctini sprengte das merkwürdige Urnerloch im, J.1/07. ( s. Amstüg y.
Geognost. Thatsaehen. Das ganze Majn»Thal liegt in dem Urfelsgebilde. Von dem Eingängedes Thals bey Pcnbrolla an bis Someo Gneifs, in senk-rechten Schichten, und von Someo weiter aufwärtsGneifs , adriger Granit, Hornblende und Glimmerschie-fer mit grofsen Granaten gemengt, alles in sehr steileingesenkten Schichten von ONO. nach WSW. strei-chend. Hinter Bignasco bricht ein grober Topfstein(hier Cnglia genannt) zu Ofenplatten, und im ThalPeccia zeigen sich ausgedehnte .Talklager ; denn ltietbestehen ganze Felsen aus Topfstein, welcher an Schön-heit den Lavezstein von Chiavenna übertrifft. Esr werden hier alle möglichen Gefäfse daraus gedrechselt