2 6o Langen-See.
Unter den zahlreichen Fischen des Sees wird der sar-dellartige Agone (Cyprinus Agone ) sehr geschützt.Auch sind seine Forellen und Aale von seltner Gröfsez. B. Aale von 30 Pfund. Ueber die herrlichen Granit-hrüche zu Baveno und Marmorbrüche zu Candögliasehe man den folgenden Absatz und Domo d'Ossota.
Geognosti Beschaffenheit. Der gröi'stc Theildes Sees liegt im Gebiet des Urfeh-Gcbildes , derkleinere südöstliche Theil im Gebiet der südlichenKalkalpen , deren nördlichste Streichungslinie von SW.nach NO. ain westlichen Ufer über Solcio, und ainöstlichen Ufer zwischen dem Boesio (der bev bavenomündet), und der Tresa durch die Tliüler Cuvio , Tra-vaglia und Gana nach dem Laganer -See forrgeht. VonSolcio nach Belgirate Thonschiefer, Glimmerschiefer.In dem Val Cuvio, Travaglia und Gana lagert derFlötzkalk auf Urfels, welcher überall zu Tage siöi'st,und unter dessen Felsarteu die Porphyre sehr merk-würdig sind (s. Travaglia ) , welche auch am Ot to-See nicht weit südlich vom Langen - See zu Tage lie-gen ( s. Orla- See). Die Kalkfelscn am östlichen undwestlichen Ufer bey Angera und Atona zeigen einesolche Gleichheit, dafs man offenbar sieht, sie sindduich Gewalt des Wassers getrennt worden. DieKalkllötze ruhen hier auf Tüonschicfcr, der am öst-lichen Ufer feinkörniger ist. Zwischen Sesto und An-gera eine sehn-efelhaltige Quelle Jn Fufs eines Kalk-felsens. Zwischen Angera und Banco ausgedehnte La-ger Sandstein von solcher Farbe, dafs er dem Poiphyr
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