I
Lachen.
255
Versammlung au Basel, des Herzogs von Savoyen undvieler andern Städte redeten und suchten zwischenSchwytz und Zürich Frieden zu vermitteln. Aber die
ten Cersau , l'Väggis und Saanen Fehde an Zürich.(S. Pfeffikon).
W ege. Ueher den See nach Rapperswyl1-3 St.; nach Schmerikon 1 St.— Nach Richters-wyl 3-4 St. — Nach der Stadt Zürich 8-9 Sr.bey Windstille. Ueber den Ezel -Berg nach Ein-siedeln geht eine fahrbare Strafse; der abkürzendeFufspfad führt nach Altendorf, und von da in x ^ St.hiuauf. — Nach Glarus 5 St. und nach JA r esen 3 St.gehen gute Landstrafsen ; in Lachen finden die Reisen-den immer Pferde und Wagen. Auf dem Wege nachJYesen und Glarus reist man bis gegen Eilten in derLandschaft March , welche die Appenzeller im Anfängedes XV. Jahrhunderts eroberten, und dem K. Schwytz
Leidenschaften waren zu herrschend, und Schwytz und^ Claris machte durch seine Häupter ltal Reding und
- ! W Jost Tschudi solche Forderungen, welche die Eidge-
“•■V nossen bey Zürich nicht zur Annahme zu bringen hof-
r d.» fen durften; und so geschah es , dafs Schwytz und
X% Glaruf von hier die Fehde an Zürich ergehen liefsen,
SllNC und hiemit den zweyten Bürgerkrieg im Schoofs der
lÜtta Eidgenossenschaft anzündeten. Zu gleicher Zeit sand-
aus Dankbarkeit für die geleistete Hülfe schenkten.
(S. March). Eine Stunde von Lachen, bey Siönen ,gellt man über die rauschende Aa , welche aus demJYäggi - Thale herausströmt ( s. diesen Art.), und dann