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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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das unglückliche Küsnacln in ihrer Mitte 50,000 Gul-den in wenig Tagen.

Kybcrc, , Städtchen und uraltes Schlofs im K.Zürich , nicht weit von der Stadt Winterlhuf.

Geschichte. Die Grafen von Kyburg sind ausdem Stamm der Welfen , welche schon ror Einfüh-rung des Christenthums in Deutschland mächtig waren.Der Erbauer Kybnrgs war Vater des ersten grofsenJYelfs, welcher Karl dem Grofsen i. J. 778. die Schwabengegen die Sachsen zuführte, das Kloster Rheinau beySchaffhausen stiftete, Vater der schönen Kaiserin Judithwar, und den die Hohenzollern als ihr Stammhausehren. Von dieser Zeit an Wurde dieses Geschlechtin Deutschland und Italien sehr begütert und reich.Das italienische Haus Este soll vom Bruder des Er-bauers Kyburgs abstammen. Im J. 1026. belagerte derdeutsche Kaiser das Schlofs Kyburg während 3 Mo-naten , weil Graf Werner sich widersetzte, dafs dasBurgundische Reich dem deutschen Kaiser zufalle. DieGrafen von Kyburg verwalteten ihre grofse Landschaftvon der Glatt bis zum Rhein, und vom Bodensee biszur Aare mit solchem Glanz, und bildeten ein somächtiges Haus, dafs ihr Titel bis jetzt von den Herr-schern Oesterreichs und Spaniens beybehalten wordenist. In dem Umfang dieser Landschaft standen imMittelalter bis zu Ende des XIV. Jahrhunderts überhundert feste Burgen der Vasallen der Grafen von Ky-burg. Dieser mächtige Stamm erlosch mit Craf Hart -mann im J. 1264., und dessen Grafschaft gieug au